Stadträtin Barbara Akdeniz begrüßt Stavo-Beschluss zur Einführung des Sozialtickets

 

Mit ihrer Zustimmung zum Darmstädter Sozialticket hat die Stadtverordnetenversammlung in ihrer jüngsten Sitzung einen Beschluss für mehr Teilhabegerechtigkeit in Darmstadt gefasst, wie Sozialdezernentin Barbara Akdeniz betont.

Zusammen mit dem RMV, dem kommunalen Verkehrsbetrieb Heag mobilo und der Dadina bietet die Stadt Darmstadt ab dem 1. Juni 2019 eine verbilligte 9-Uhr-Monatskarte an, die für Berechtigte von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II), dem Sozialgesetzbuch XII (SGB XII) und dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) vorbehalten ist. Das Sozialticket löst damit bestehende städtische Vergünstigungen für den ÖPNV ab, die bisher nur einem Teil der Leistungsberechtigten zur Verfügung stehen. Berechtigte Darmstädter und Darmstädterinnen können beim Kauf des Sozialtickets zwischen drei Preisstufen wählen, die Fahrten innerhalb der Innenstadt (Stadtpreisstufe), innerhalb der Stadtteile Kranichstein, Arheilgen, Wixhausen oder Eberstadt (Preisstufe 1) oder Fahrten von der Innenstadt in einen der Stadtteile beziehungsweise umgekehrt (Preisstufe 2) ermöglichen.

„Mobilität ist ein wesentlicher Faktor von Teilhabe am Leben in der Gesellschaft, und diese darf nicht vom Geldbeutel abhängen“, sagt Stadträtin Barbara Akdeniz; „deshalb ist die Einführung eines Sozialtickets, das die Mobilität für alle Berechtigten in Darmstadt sicherstellt, ein wichtiges sozialpolitisches Anliegen.

Künftig wird die Stadt für die Monatskarten der Preisstufe jeweils einen Zuschuss in Höhe von 17,35 Euro zahlen, also ein Drittel des Fahrpreises als Zuschuss ausweisen. Zusammen mit einer generellen Vergünstigung seitens der Verkehrsbetriebe steht ein deutlich verbilligtes Ticket zur Verfügung.“ Es sei erfreulich, dass das Ticket nun an den Start gehen kann, und sich so insbesondere in Kombination mit der Teilhabecard, die viele Vergünstigungen im soziokulturellen Bereich ermöglicht, die Teilhabemöglichkeiten in Darmstadt deutlich erhöhen.

Im städtischen Haushalt steht für das Sozialticket ein abschließendes Budget von jährlich 400.000 Euro zur Verfügung.Voraussetzung für den Kauf eines entsprechenden Tickets ist ein Berechtigungsnachweis. Das Ticket ist personengebunden und nicht auf andere Personen übertragbar. Die Nachweise werden ab dem 2. Mai 2019 auf Antrag im Jobcenter Darmstadt und im Amt für Soziales und Prävention ausgegeben. Weitere Informationen zum Sozialticket finden sich auf der Homepage www.darmstadt.de, Auskunft gibt es zudem unter Telefon-Nummer 06151 13 31 79. Ebenso wird ab Mai 2019 Informationsmaterial im Jobcenter Darmstadt und im Stadthaus Frankfurter Straße 71 zur Verfügung gestellt. Fragen zum Thema können auch per Email an sozialticket@protectdarmstadt.de gestellt werden..

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Sonntag, 21. April 2019, 16:45 Uhr

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